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Nick van Zutphen
Logistics Expert
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Die ersten 15 Minuten zählen: Warum Vos Logistics First15 Life Saving Kits in seinen Lkw mitführt

Hunderte von Fahrern von Vos Logistics sind täglich in den Benelux-Ländern unterwegs. Unterwegs erleben sie viel und geraten manchmal in Situationen, in denen schnelles Handeln wichtig sein kann. Bis zum letzten Jahr konnten sie in solchen Fällen vor allem zuschauen und den Rettungsdienst rufen. Seit September 2023 gibt es eine Neuerung: In jedem Fahrzeug von Vos Logistics Benelux Distribution befindet sich nun ein First15 Life Saving Kit.

Dieses Kit ist als zusätzliche Unterstützung neben dem üblichen Erste-Hilfe-Kasten gedacht. Es gibt den Fahrern – wenn sie es wünschen und die Situation es zulässt – die Möglichkeit, in Erwartung professioneller Hilfe möglicherweise etwas mehr zu tun.

Wissen und Mittel griffbereit

„Die drei größten Gefahren sind nicht unbedingt die häufigsten“, erklärt Peter van Dijk, QHSE-Koordinator / Leiter des betrieblichen Rettungsdienstes bei Vos Logistics. „Die Wahrscheinlichkeit einer Kollision mit einem Lkw oder internen Transportmitteln auf unserem Gelände ist gering, aber die Folgen können schwerwiegend sein. Außerdem sind unsere Fahrer bei ihrer Arbeit mit vielen Situationen auf der Straße konfrontiert. Deshalb hielten wir es für sinnvoll, sie mit Materialien auszustatten, die in den ersten Minuten nach einem Unfall einen Unterschied machen können.“

Das Standard-Erste-Hilfe-Set eignet sich vor allem für kleinere Verletzungen. In schwereren Fällen – beispielsweise zur Stillung starker Blutungen – kann der First15-Koffer Abhilfe schaffen. Er wurde für die kritischen ersten Minuten entwickelt, in denen jede Hilfe zählt.

Teil der Erste-Hilfe-Strategie

Innerhalb der Erste-Hilfe-Organisation bestand schon seit längerem der Wunsch, besser auf schwere Unfälle vorbereitet zu sein. „Dafür braucht man nicht nur Wissen, sondern auch die passende Ausrüstung“, so Van Dijk. Über QRS kam Vos Logistics mit dem First15-Konzept in Kontakt. „Der Inhalt und die Konzeption passen gut zu unseren Sicherheitszielen. Unsere Ersthelfer sind inzwischen in der Anwendung geschult, und wir nehmen dies standardmäßig in die regulären Schulungen auf.“

Da das Kit gut zur Sicherheitsvision passte, wurde beschlossen, es auch in den Fahrzeugen zu installieren. Mittlerweile befinden sich etwa 175 Kits in den Lkw und die Erste-Hilfe-Taschen sind damit ausgestattet.

Fahrer positiv über die Ergänzung

Die Einführung der Kits wurde von den Fahrern positiv aufgenommen. „Das Set ist nicht nur für den Fall gedacht, dass einem unserer Mitarbeiter etwas zustößt; sie dürfen es auch bei Vorfällen einsetzen, die sie unterwegs sehen. Das schafft ein großes Bewusstsein: Man verfügt über möglicherweise lebensrettende medizinische Hilfsmittel. Niemand hofft, das Set jemals zu brauchen, aber es ist ein beruhigendes Gefühl, dass es da ist, auch wenn man selbst Opfer sein sollte.“

In einer Situation bot ein Fahrer sein Set während einer bereits laufenden Reanimation an. Die Rettungsdecke und die Maske wurden herausgeholt, aber die Rettungskräfte trafen schnell ein, sodass der Einsatz letztendlich nicht notwendig war. Die Verfügbarkeit des Materials in diesem Moment wurde jedoch sehr geschätzt.

Praktische Umsetzung

Bei der Einführung erhielten die Fahrer eine schriftliche Erklärung. „Die Verwendung des Tourniquets ist ziemlich intuitiv, aber natürlich gab es Fragen“, sagt Van Dijk. Mit einer Haltbarkeit von fünf Jahren ist die Verwaltung überschaubar. Wenn ein Kit verwendet wird, kann es einfach ersetzt werden.

QRS als Partner

Die Zusammenarbeit mit QRS spielte laut Vos Logistics eine große Rolle bei der reibungslosen Einführung. „Ohne sie wäre dies schwieriger gewesen. Sie denken mit und helfen dabei, Lösungen schnell umsetzbar zu machen”, so Van Dijk.

Eine umfassendere Bedeutung

Für Vos Logistics unterstreicht die Einführung von First15 den Stellenwert, den das Unternehmen der Sicherheit beimisst – sowohl an den eigenen Standorten als auch unterwegs. „In unserer Branche werden viele Kilometer zurückgelegt“, sagt Van Dijk. „Es ist ein gutes Gefühl, sich nicht nur auf den Transport von Gütern zu konzentrieren, sondern auch Situationen zu berücksichtigen, in denen man – wenn möglich und wenn es sicher ist – einen Beitrag leisten kann.“

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